Ines Hock – Petra Siering – Niklas Hock – Mira Siering
Was man mit sich trägt
Die direkte Interaktion zwischen Künstlerinnen und ihren ebenfalls kunstschaffenden Kindern steht ab dem 15. März in der Ausstellung „Was man mit sich trägt“ in der Galerie im Park im Fokus.
Beginn/ Eröffnung 15.03.2026 11.00 Uhr
- Beginn: 11:00 Uhr
Tickets erhalten Sie im VVK telefonisch, per Mail und vor Ort beim Ticketing oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.
Weitere Informationen
Die Bildhauerin und Zeichnerin Petra Siering aus Bonn und Ines Hock, nicht-gegenständliche Malerin und Zeichnerin aus dem Kölner Raum, die häufig raumbezogen arbeitet, präsentieren ihre Werke gemeinsam mit den künstlerischen Positionen der darauffolgenden Generation. Die Skulpturen und Zeichnungen von Mira Siering und die Malereien von Niklas Hock stehen dabei für eine ganz eigene Form- und Farbsprache.
Unter dem Titel „Was man mit sich trägt“ lassen sich in der Gemeinschaftsausstellung die Positionen unter dem Synergieaspekt zwischen vier Künstlerinnen und Künstlern, Müttern und ihren Kindern betrachten. Offene und verborgene Beziehungen, Wahlverwandtschaften und echte Verwandtschaften werden im Ausstellungskontext neu definiert. Generationsübergreifend wird das Spannungsfeld zwischen Bildhauerei bei Petra und Mira Siering und raumbezogener Malerei bei Ines und Niklas Hock erkundet.
Petra Sierings Arbeit basiert auf dem Zusammenspiel von Positiv- und Negativform, Volumen und Zwischenraum, Plastizität und zweidimensionaler Ansicht.
Ihre in Köln lebende Tochter Mira Siering schloss ihr Studium an der HBK Braunschweig 2021 als Meisterschülerin Thomas Rentmeisters ab. Ihre Formfindung kreist um Übergänge und Transformationen. Skulpturale Körper entstehen durch die Abformung landschaftlicher und vom Menschen geprägter Strukturen und entfalten sich im Zusammenspiel von Material, Form und deren Veränderung.
Ines Hocks feingliedrige, horizontale Liniengeflechte entwickeln sich in einem Zustand zwischen Sichtbarkeit und Auflösung. Ihre Zeichnungen entfalten meditative Ruhe. Ihre Gemälde konzentrieren sich auf die sinnliche Wirklichkeit der Farben und deren Beziehungen zueinander.
Ihr Sohn Niklas Hock lebt seit seinem Abschluss bei Frances Scholz 2024 an der HBK Braunschweig in Berlin. In seinen Bildern erforscht er Vergänglichkeit und Zerfall, die er oft durch die malerische Erkundung spezifischer Materialeigenschaften zum Ausdruck bringt.
Allen vier Positionen ist ein präzises, zugleich offenes Formbewusstsein gemein, das sich im Dialog von Linie, Fläche, Farbfläche, Körper und Raum entfaltet. Zeichnung wird dabei nicht nur als Medium, sondern als Denkraum verstanden – ein Ort, an dem die Arbeiten auf das Prozesshafte und Offene verweisen, sich immer wieder neu formulieren und der Festschreibung entziehen.
So spiegelt der Austausch zwischen und in den Generationen Vergänglichkeit und Erneuerung wider.
Zur Eröffnung am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr begrüßt Viersens Bürgermeister Christoph Hopp die Gäste. Im Anschluss führt Veronika Mehlhart, Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin aus Hannover, in die Ausstellung ein.
Erläuterungen zur Ausstellung gibt es beim Kunst-Imbiss, der Kurzführung in der Mittagszeit, am Dienstag, 31. März 2026, um 13 Uhr.
Beim „Kunstklatsch“ am Dienstag, 14. April 2026, um 15:30 Uhr, klingt der gemeinsame Ausstellungsrundgang bei Kaffee und Kuchen aus.
Gelegenheit zur Begegnung mit den Künstlerinnen und Künstlern besteht am Samstag, 18. April 2026, um 17 Uhr. Unter dem Titel „Fluchtlinien des Denkens“ werden mit einer Lesung von Benno Hauswaldt, Künstler und Kurator aus Leipzig, vier Ausstellungsleporellos vorgestellt.
Termine während der Ausstellung:
– Dienstag, 31.03.2026, 13–13:30 Uhr
Kunst-Imbiss
Kurzführung in der Mittagszeit
Entgelt 2,00 €
– Dienstag, 14.04.2026, 15:30 Uhr
Kunstklatsch
Ausstellungsrundgang mit anschließendem Austausch bei Kaffee und Kuchen
Entgelt 5,00 € inkl. Kaffee und Kuchen
– Samstag, 18.04.2026, 17-21 Uhr
Fluchtlinien des Denkens
Präsentation der Ausstellungsleporellos mit einer Lesung von Benno Hauswaldt, Künstler und Kurator, Leipzig. Die Künstlerinnen und Künstler sind anwesend.
Städtische Galerie im Park
Rathauspark 1, 41747 Viersen
Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 15–18 Uhr, Do 15-20 Uhr, So und Fei 11–18 Uhr
Geschlossen 05.04.2026 (Ostersonntag)
Eintritt frei
Tel. 02162 101-160
www.viersen.de