Mona Pourebrahim – Hamid Yaraghchi
Distant Proximity - Ausstellung
Die Malerei von Mona Pourebrahim und Hamid Yaraghchi fand 2021 in der Galerie im Park großen Anklang, als sie dort mit anderen Meisterschülerinnen und -schülern der Hochschule für Bildende Künste Dresden aus der Klasse von Ralf Kerbach ausstellten. Nun zeigen sie in einer umfangreichen Schau neue Arbeiten.
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Die beiden in Berlin lebenden Kunstschaffenden Mona Pourebrahim (* 1985 in Teheran) und Hamid Yaraghchi (* 1984 in Teheran) stellen mit der Ausstellung „Distant Proximity“ die Frage: Wie weit müssen wir uns entfernen, um etwas sehen zu können – und wie nah müssen wir bleiben, damit wir nicht aus dem Blick verlieren, was wir sehen?
„Distant Proximity“ versteht Distanz und Nähe nicht als Gegensätze, sondern als miteinander verbundene Bedingungen, die sich fortwährend gegenseitig bestimmen und verändern. Die Ausstellung bewegt sich in einem Zwischenraum; zwischen Nähe und Entfernung, Anwesenheit und Abwesenheit, Hier und Anderswo. Zwei eigenständige künstlerische Positionen teilen denselben Raum, ohne sich in einer gemeinsamen Bildsprache aufzulösen. Ihre Arbeiten begegnen sich nicht durch Ähnlichkeit, sondern durch Differenz: in Resonanzen und Brüchen, Korrespondenzen und Unterbrechungen sowie in den stillen Räumen, die zwischen ihnen entstehen. Sie schafft Perspektive, ohne zwangsläufig Abwesenheit hervorzubringen, und ermöglicht Nähe, ohne Gleichheit vorauszusetzen.
Mona Pourebrahim gehörte 2019 zu den Endrundenbewerberinnen um das Stipendium Kunstgenerator in Viersen. Nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Universität der Künste in Teheran studierte sie zunächst an der Kunstakademie Münster bei Cornelius Völker, ehe sie nach Dresden wechselte.
Hamid Yaraghchi knüpfte mit dem Dresdner Studium an den Abschluss im Fach Graphikdesign in Teheran an. 2025 wurde er mit dem Wilhelm-Morgner-Preis in Soest ausgezeichnet.
Zur Eröffnung am Sonntag, 29. November, um 11 Uhr begrüßt Bürgermeister Christoph Hopp die Gäste, bevor Kunsthistorikerin Dr. Karin Mohr in die Ausstellung einführt.
Eine Kurzführung durch die Ausstellung wird am 1. Dezember um 13 Uhr beim „Kunst-Imbiss“ angeboten. Beim „Kunstklatsch“ am Dienstag, 15. Dezember 2026, um 15:30 Uhr, steht der Nachmittag nach der gemeinsamen Kunstbetrachtung wieder im Zeichen des Austauschs bei Kaffee und Kuchen.
Zur Finissage der Ausstellung kehren Mona Pourebrahim und Hamid Yaraghchi am 10. Januar noch einmal nach Viersen zurück, um um 15 Uhr einen Ausstellungsrundgang mit allen Interessierten zu unternehmen.
Distant Proximity
Mona Pourebrahim – Hamid Yaraghchi
November 2026 – 10. Januar 2027
Städtische Galerie im Park
Rathauspark 1, 41747 Viersen
Öffnungszeiten:
Di–Sa 15–18 Uhr, So 11–18 Uhr
24.-26.12.2026 und 31.12.2026/01.01.2027 geschlossen
Eintritt frei
Dienstag, 01.12.2026, 13–13:30 Uhr
Kunst-Imbiss
Kurzführung in der Mittagszeit
Entgelt 2,00 €
Dienstag, 15.12.2026, 15.30 Uhr
Kunstklatsch
Ausstellungsrundgang mit anschließendem Austausch bei Kaffee und Kuchen
Entgelt 5,00 € inkl. Kaffee und Kuchen
Sonntag, 10.01.2027, 15.00 Uhr
Ausstellungsrundgang zur Finissage mit Mona Pourebrahim und Hamid Yaraghchi
Entgelt 3,00 €
Telefon 02162 101-160
galerie@viersen.de