© Timo Hummel

Westfälisches Landestheater

Heimsuchung

Nach Jenny Erpenbeck
Zeitgenössisches Stück im Zentralabitur 2027

Mit diesem Jahrhundertroman gelang Jenny Erpenbeck der internationale
Durchbruch.
Die teils autobiografischen Geschichten ereignen sich generationsübergreifend in einem Haus an einem Brandenburger See.
Sie erstrecken sich zeitlich von 1906 bis 2002.

Von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus, den Aufbau der DDR bis hin zur Wiedervereinigung beleuchtet und verknüpft Erpenbeck die Schicksale einzelner Menschen.

  • Einlass: 19:00 Uhr
  • Beginn: 20:00 Uhr

Tickets erhalten Sie im VVK telefonisch, per Mail und vor Ort beim Ticketing oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. 

Weitere Informationen

Die Figuren lassen uns in die Widersprüche ihrer Zeit und ihres Lebens eintauchen. Jede Erzählung ist ein einzelnes Schicksal. Jeder Mensch hat seine Perspektiven auf die Welt, geprägt und gezeichnet von den jeweiligen gesellschaftlichen Zwängen.

So entfaltet sich eine tiefgründige literarische Erzählweise mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf die ambivalente deutsche Geschichte.

Jenny Erpenbeck wurde 1967 in Ost-Berlin geboren. Sie gewann unter anderem den Hans-Fallada-Preis (2014), den Thomas-Mann-Preis (2016) und den Uwe-JohnsonPreis (2022). 2024 erhielt sie als erste Deutsche den International Booker Prize.

Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande

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